Heute am 1. Juli fand der 1. Ernährungsworkshop unter dem Motto:
Ernährung im Alter – die Proteine im Blick
statt. Es ist eine Kooperation zwischen AOK und KSR.
7 kochbegeisterte Seniorinnen und Senioren erlebten von 10:00 – 13:00 einen interessanten und lehrreichen Vortrag über altersgerechte Ernährung, dem sich dann das gemeinsame Kochen mit 5 leckeren, proteinreichen und gleichzeitig einfachen Rezepten anschloss. Es war ein schönes und harmonisches Miteinander, verbunden viel ganz viel Spaß und Freude, das auch im Jahr 2027 mit weiteren Workshops fortgesetzt werden soll.
Gemeinsam hier was zusammen unternehmen, das selbst zubereitete anschließend in der Gemeinschaft genießen und gleichzeitig damit der Einsamkeit entgegenwirken, waren die Idee und der Gedanke zu diesem großartigen Projekt zwischen AOK und KSR.
Am 04.11.2026 findet ein weiterer Ernährungsworkshop unter dem Motto: Abwehrkräfte stärken durch Ernährung – Tipps für Besseresser statt.
Das Café „Vergissmeinnicht“ wendet sich an Demenzkranke, ein Gesprächskreis an Angehörige
Stutensee. Das Café „Vergissmeinnicht“ der kirchlichen Sozialstation Stutensee-Weingarten und der angeschlossene Angehörigen-Gesprächskreis unterstützen an Demenz erkrankte Seniorinnen und Senioren sowie ihre pflegenden Angehörigen. Die Diakonie Baden hat die beiden Projekte mit dem „Woche der Diakonie“-Preis ausgezeichnet, verbunden mit einer Prämie von 2.000 Euro. Beim Online-Voting erreichten sie unter 24 Initiativen mit 651 Stimmen den zweiten Platz. Der Preisvergabe lag das Motto der diesjährigen Aktionswoche zugrunde: „Zusammen sind wir weniger allein“. Derzeit findet das Café „Vergissmeinnicht“ an drei Tagen in der Woche statt. „Es ist eine tolle familiäre Gemeinschaft mit nur positiver Energie und Erlebnissen“, sagt Nicole Heidt, die verantwortliche Leiterin in der Demenzarbeit bei der Sozialstation, die das Projekt mit viel Herzblut und spürbarer Begeisterung betreut. Sie schätzt sich glücklich über die Unterstützung durch ein Team von rund acht Ehrenamtlichen. „Sie helfen uns zuverlässig, bringen eigene Ideen mit ein und haben das Herz am richtigen Fleck. Ohne sie wäre das alles nicht möglich“, ist sie dankbar. Die Patientinnen und Patienten werden vom hauseigenen Fahrdienst oder von Angehörigen in die Räumlichkeiten der Sozialstation in der Blankenlocher Bahnhofstraße gebracht. Dort erwarten sie ein Stuhlkreis und eine liebevoll angerichtete Tafel, bei der jeder seinen festen Platz hat. Die Treffen laufen immer nach dem gleichen Muster ab. „Gerade bei diesem Krankheitsbild sind feste Strukturen und Rituale wichtig“, weiß Heidt. Die Zusammenkünfte beginnen stets mit einem Begrüßungslied. Danach folgen Sitztänze und Spiele, die etwa das Gedächtnis trainieren – für manche schon eine große Herausforderung. Klassische Gymnastikübungen schulen Beweglichkeit und Feinmotorik. Ein eigens gedichtetes Lied leitet die Kaffeerunde ein, zu der es immer selbst gemachten Kuchen gibt. Anschließend wird gespielt, gesungen, geraten und gebastelt. Nach drei Stunden beendet das vertraute Abschiedslied den für alle Beteiligten vergnüglichen Nachmittag. Die ganze Zeit mit dabei ist Hündin Amy. Heidt plant für die kleine Tierschutzhündin eine Therapiebegleithundeausbildung. Doch schon jetzt kann sich Amy einbringen und sorgt für eine entspannte Atmosphäre im Raum. Aus dem längst etablierten Café „Vergissmeinnicht“ hat sich zu Beginn dieses Jahres ein weiteres Projekt entwickelt, das Heidt besonders am Herzen liegt: der Angehörigengesprächskreis „Nähe statt allein – Lichtblicke im Alltag“. Einmal im Monat treffen sich Menschen, die ihre an Demenz erkrankten Angehörigen pflegen, zum gegenseitigen Austausch. „Sie sind oft sehr allein mit ihrer großen Verantwortung“, hat Heidt festgestellt. Mit dieser Plattform möchte sie ihnen „mehr Unterstützung und schöne Momente“ bieten. Die bisherigen Treffen seien sehr emotional und vertraut abgelaufen. Wegen des großen Bedarfs soll das Projekt ausgeweitet werden.
Der Kreisseniorenrat freut sich riesig über dieses großartige Engagement und gratuliert natürlich ganz herzlich zum 2. Platz , verbunden mit der Prämie.
E-Bike-Training: Senioren üben für mehr Sicherheit
Der zertifizierte E-Bike-Instruktor Josef Rubner (Mitte) und sein Sohn Lukas Rubner leiteten die Kursteilnehmer an. Foto: Marianne Lother
Von Marianne Lother
Weingarten. Zunehmend mehr Seniorinnen und Senioren steigen vom normalen, mit Muskelkraft betriebenen Fahrrad auf das Pedelec um. Sie möchten mit weniger Anstrengung weitere Strecken fahren und schneller vorwärts kommen. Aber viele unterschätzen den Schwung, den schon der erste Antritt bringt. Der Turbo lässt wenig geübte Biker recht schnell auf die nächste Ecke zuschießen. Dementsprechend steigen auch die Unfallzahlen.
Der Vorsitzende des Weingartener Ortsseniorenrats, Fritz Liebersbach, wandte sich nach einer Anregung durch Erika Hornfeck, dass ein Trainingsangebot nötig sei, an den Vorsitzenden des örtlichen Motorsportclubs (MSC), Jürgen Fabry. Gemeinsam veranstalteten beide jetzt zum dritten Mal ein spezielles E-Bike-Training für Senioren.
Acht Teilnehmer trafen sich dazu am Sonntagvormittag auf dem MSC-Trainingsgelände mit dem eigenen Rad. Instruktor Josef Rubner, MSC-Mitglied und erfahrener Sicherheits-Instruktor für Motorräder und E-Bikes, hatte die Aufgaben zusammengestellt. Sein Sohn Lukas Rubner übernahm die Demonstration, die Teilnehmer folgten.
„Wir beginnen mit dem instabilen Bereich“ begann Rubner. Dazu zählt alles, was das Gleichgewicht fordert: Slalom fahren, Hand ausstrecken, Ausweichen, abruptes Bremsen, Abbiegen. Schnell zeigte sich, das Langsamfahren ist die eigentliche Herausforderung. Und die richtige Blickführung. Immer wieder mahnte Rubner, den Blick auf ein Ziel in der Ferne zu richten und nicht auf die Slalom-Pylone am Boden.
Ein Erklärbeispiel sei eine Kellnerin mit einer Tasse Kaffee. Schaue sie nur auf den Kaffee, werde die Flüssigkeit bald schwappen. Schaue sie dagegen auf das angesteuerte Ziel, passiere gar nichts. Das fiel einigen Teilnehmern schwer. Erst mit zunehmender Übung gewannen sie an Sicherheit.
In einhändiger Fahrt eine Flasche aufnehmen und sie ein paar Meter weiter wieder absetzen war die nächste Übung. Einen Kreisel galt es in immer enger werdenden Kurven zu durchfahren. Auch da spielte wieder die Blickführung die entscheidende Rolle, um nicht ins Wackeln zu geraten.
Schritt für Schritt steigerte der Instruktor die Schwierigkeit, behielt aber stets alle Teilnehmer im Blick. Wer sich das eine oder andere nicht zutrauen wollte, durfte aussetzen. „Wir üben so, dass Ihr leicht unterfordert seid“, sagte Rubner, „es soll Spaß machen und Euch Fortschritte bringen.“ Er habe Respekt vor denen, die an sich arbeiten und nicht glauben, schon alles zu können.
Jürgen Fabry, selbst routinierter E-Biker, hatte bereits bei der Einweihung des Trainingsplatzes im Sinn, das Präventionstraining anzubieten, übrigens auch für Menschen mit Rollator. „Das entspricht unserer Verantwortung für die Älteren“ sagt der MSC-Vorsitzende. Deshalb biete er das für alle an, nicht nur für Mitglieder.
Kreisseniorenrat und AOK bieten gemeinsam einen Ernährungsworkshop an
„Ernährung im Alter – die Proteine im Blick“
Im Alter sinkt bei vielen Menschen das Mahlzeitenvolumen. Die Portionen werden kleiner. Welche Nährstoffe benötigt ein Mensch mit steigendem Lebensalter? Welche Lebensmittel helfen den Bedarf zu decken?
Inhalte:
• Einfache und gesunde Rezepte kennenlernen
• Freude am gemeinsamen Kochen stärken
• Selbstständigkeit und Austausch fördern
• Praktische Tipps für den Alltag mitnehmen
Termin am:
Wo:AOK-Gesundheitszentrum im Kompassquartier, Am Viehmarkt 10, 76646 Bruchsal
Wann:Mittwoch, den 01.07.26 10:00 – 13:00 Uhr
Mitzubringen: Freude am gemeinsamen Tun und Fragen zum Thema.
Die Kosten übernimmt die AOK für Sie
Angedacht ist er für alleinstehende Senioren, die hier zusammen kochen und essen und dabei die Gemeinschaft erleben möchten. Denn gemeinsam macht es einfach mehr Spaß!
Am Muttertag war der KSR bei der Seniorenmesse in Waghäusel mit einem Stand dabei. Neben seinem Infomaterial über „Sichere Gehwege“, Broschüren der BAGSO und dem Magazin „Kleine Helfer“ haben wir auch einen Koch-und -Ernährungs-Workshop beworben.
Am 03.06.26 läuft das Thema „Ausreichend trinken – Gesund älter werden“ und m 01.07.26 „Ernährung im Alter – Proteine im Blick“. Beide Termine finden im Kompassquartier, Am Viehmarkt 10 in Bruchsal statt.
Uhrzeit: immer von 10:00 – 13:00.
Bei beiden Workshops sind noch Plätze frei. Anmeldung unter : info@kreisseniorenrat-ka-land.de oder unter 0171 8745646.
An unserem Stand war auch die Musterausstellung des Landratsamtes mit einer Übersicht vieler kleiner Helfer, die den Alltag gerade für Seniorinnen und Senioren leichter machen.
am 21. April fand im Turmzimmer des Rathauses Weingarten vor vollem Haus die jährliche Mitgliederversammlung statt.
Nach dem Grußwort von Bürgermeister Eric Bänziger sowie der Dezernentin Frau Freund gab es eine Vielzahl von sehr informativen und spannenden Vorträgen von unterschiedlichen Referenten.
Herr Walter, der Gründer von Hilver, der digitalen Hilfevermittlung, stellte allen Anwesenden seine Hilver App vor und durfte anschließend ganz viele Fragen der Interessierten beantworten. Da Herr Schütte vom BDH-Kreisverband Karlsbad leider erkrankt war, stellte Frau Alber diese Power Point -Präsentation vor. Herr Schuchert vom ASB (Arbeiter-Samariter-Bund) zeigte in seiner Präsentation einen sehr interessanten Überblick über seine Organisation und beantwortete anschließend viele Fragen. Der Paritätische Wohlfahrtsverband wurde durch Herrn Braunagel ausführlich und interessant vorgestellt. Der BDH-Kreisverband, der Paritätische und der ASB sind seit 2025 Mitglied im KSR, was uns sehr freut, da dies einen sehr guten Austausch garantiert. Vor der wohlverdienten Mittagspause gaben die beiden Ortsseniorenbeiräte Eggenstein-Leopoldshafen und Waghäusel zum einen einen Rückblich auf 2025 sowie eine Vorausschau für 2026. Bei beiden Kommunen findet dieses Jahr eine Seniorenmesse statt. In Eggenstein-Leopoldshafen eine 2-tägige im September und in Waghäusel am 10.05.2026, wofür beide OSR auch fleißig Werbung machten und alle herzlich einluden. Von einigen anderen Ortsseniorenräten lagen DIN A4- Blätter mit ihren Aktivitäten, Plänen und Vorhaben aus.
Frau Gruber von der Fachstelle Quartiersentwicklung des Landratsamt, gab anhand einer Power-Point-Präsentation zum einen einen Rückblick auf die Kommunale Pflegekonferenz 2025 In Rheinhausen-Oberhausen und über die Mustermesse Ende März in Ettlingen sowie über die beiden Förderanträge Quartiersimpulse bei der Allianz für Beteiligung, die die beiden Kommunen Linkenheim-Hochstetten und Rheinstetten gestellt haben.
Zum Abschluss der Veranstaltung gab Herr Dr. Renz, Seniorensicherheitsberater aus Waldbronn, einen kurzen Abriss über seine bisherigen Aktivitäten seit der 2-tätigen Ausbildung im November.
Alles in allem war es eine rundum gelungene Veranstaltung.
Immer am 2. Donnerstag im Monat verkauft der Ortsseniorenrat Weingarten KVV-Fahrkarten.
Eine tolle und vor allem sehr gut angenommene Aktion mit enormen Mehrwert gegenüber den Seniorinnen und Senioren, das die KVV keine undatierten Fahrkarten mehr verkauft.
So geht positive und ehrenamtliche Seniorenarbeit, die sehr gut ankommt und auch hervorragend von der älteren Generation angenommen wird.