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Autor: Ursula Alber

Seminarangebot des Seniorenbeirats Waghäusel

Ein Berufsleben – und was kommt danach?

Der letzte Arbeitstag rückt näher – und plötzlich ist da viel mehr freie Zeit. Für viele Menschen ist der Übergang in den Ruhestand ein Moment zwischen Vorfreude und Unsicherheit: Was möchte ich mit meiner Zeit anfangen? Welche Interessen sind vielleicht zu kurz gekommen? Wo kann ich meine Erfahrungen und Fähigkeiten weiterhin einbringen?

Genau hier setzt das Übergangsseminar des Seniorenbeirats Waghäusel an. Unter dem Titel „Den Übergang neu gestalten – Zwischen Beruf und Berufung“ geht es nicht um die Frage, wie man möglichst schnell „in Rente kommt“, sondern darum, wie man die Zeit danach aktiv und persönlich sinnvoll gestalten kann.

In drei Nachmittagen geht es um die eigene Standortbestimmung, persönliche Ziele sowie neue Möglichkeiten und Perspektiven. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, welche Fähigkeiten und Erfahrungen aus dem Berufsleben in einem neuen Engagement, einem Ehrenamt oder einem ganz anderen Tätigkeitsfeld genutzt werden können.

Das Seminar bietet dabei nicht nur Informationen, sondern vor allem Gelegenheit zum Nachdenken, zum Austausch und dazu, gemeinsam neue Ideen zu entwickeln. Geleitet wird die Seminarreihe von den Referentinnen Susanne Ziegelmeyer und Ilona Simon.

Das kostenlose Seminar findet am 9., 16. und 23. Oktober 2026, jeweils von 14 bis 17 Uhr, in der Geschäftsstelle des Seniorenbeirats in der Rheintalhalle in Waghäusel, statt.

Noch sind Plätze frei. Wer den Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand nicht einfach auf sich zukommen lassen, sondern ihn bewusst gestalten möchte, kann sich bis zum 30. September 2026 beim Seniorenbeirat Waghäusel unter info@sbr-waghaeusel.de anmelden.

Vielleicht ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, sich zu fragen: Was soll mein nächstes Kapitel bringen?

„Tag der Information und Begegnung“ in Karlsdorf-Neuthard

am 20. Oktober findet im neuen Feuerwehrhaus in Karlsdorf-Neuthard unser „Tag der Information und Begegnung“ für unsere Mitglieder statt.

Beginn ist um 09:00 und wir freuen uns auf viele spannende und interessante Vorträge und einen tollen Austausch untereinander.

Nach den Grußworten vom Bürgermeister Dr. Gunter Carra und Herrn Göbelbecker vom Amt für Versorgung und Rehabilitation des Dez. III vom LRA berichtet Frau Keim, die Gleichstellungsbeauftragte des LRA, von ihrer Arbeit und außerdem zum wichtigen Thema „Gewalt gegen pflegebedürftige Menschen“. .

Frau Jannakos stellt den Seniorenrat Bruchsal vor, sowie Herr Trautner die BI (Bürgerinitiative) „Miteinander – Füreinander“ aus Graben-Neudorf.

Frau Steinmann von der AK Demenz aus Ettlingen stellt sich und ihre Arbeit uns als neues KSR-Mitglied vor.

Herr Fritz Liebersbach geht auf das Thema „Wohnungsberatung“ ein, da wir auch die Muster-Austellung des Landratsamtes sowie den Demenzsimulator mit dabei haben.

Als besonderes Highlight gibt es eine Führung im neuen Feuerwehrhaus, des ersten nachhaltigen Haus in BW, was sicherlich sehr interessant sein wird.

1.Ernährungsworkshop im Kompass-Quartier

Heute am 1. Juli fand der 1. Ernährungsworkshop unter dem Motto:

Ernährung im Alter – die Proteine im Blick

statt. Es ist eine Kooperation zwischen AOK und KSR.

7 kochbegeisterte Seniorinnen und Senioren erlebten von 10:00 – 13:00 einen interessanten und lehrreichen Vortrag über altersgerechte Ernährung, dem sich dann das gemeinsame Kochen mit 5 leckeren, proteinreichen und gleichzeitig einfachen Rezepten anschloss. Es war ein schönes und harmonisches Miteinander, verbunden viel ganz viel Spaß und Freude, das auch im Jahr 2027 mit weiteren Workshops fortgesetzt werden soll.

Gemeinsam hier was zusammen unternehmen, das selbst zubereitete anschließend in der Gemeinschaft genießen und gleichzeitig damit der Einsamkeit entgegenwirken, waren die Idee und der Gedanke zu diesem großartigen Projekt zwischen AOK und KSR.

Am 04.11.2026 findet ein weiterer Ernährungsworkshop unter dem Motto: Abwehrkräfte stärken durch Ernährung – Tipps für Besseresser statt.

Sozialstation kämpft gegen Vereinsamung

Das Café „Vergissmeinnicht“ wendet sich an Demenzkranke, ein Gesprächskreis an Angehörige

Stutensee. Das Café „Vergissmeinnicht“ der kirchlichen Sozialstation Stutensee-Weingarten und der angeschlossene Angehörigen-Gesprächskreis unterstützen an Demenz erkrankte Seniorinnen und Senioren sowie ihre pflegenden Angehörigen. Die Diakonie Baden hat die beiden Projekte mit dem „Woche der Diakonie“-Preis ausgezeichnet, verbunden mit einer Prämie von 2.000 Euro. Beim Online-Voting erreichten sie unter 24 Initiativen mit 651 Stimmen den zweiten Platz. Der Preisvergabe lag das Motto der diesjährigen Aktionswoche zugrunde: „Zusammen sind wir weniger allein“.
Derzeit findet das Café „Vergissmeinnicht“ an drei Tagen in der Woche statt. „Es ist eine tolle familiäre Gemeinschaft mit nur positiver Energie und Erlebnissen“, sagt Nicole Heidt, die verantwortliche Leiterin in der Demenzarbeit bei der Sozialstation, die das Projekt mit viel Herzblut und spürbarer Begeisterung betreut. Sie schätzt sich glücklich über die Unterstützung durch ein Team von rund acht Ehrenamtlichen. „Sie helfen uns zuverlässig, bringen eigene Ideen mit ein und haben das Herz am richtigen Fleck. Ohne sie wäre das alles nicht möglich“, ist sie dankbar.
Die Patientinnen und Patienten werden vom hauseigenen Fahrdienst oder von Angehörigen in die Räumlichkeiten der Sozialstation in der Blankenlocher Bahnhofstraße gebracht. Dort erwarten sie ein Stuhlkreis und eine liebevoll angerichtete Tafel, bei der jeder seinen festen Platz hat. Die Treffen laufen immer nach dem gleichen Muster ab. „Gerade bei diesem Krankheitsbild sind feste Strukturen und Rituale wichtig“, weiß Heidt. Die Zusammenkünfte beginnen stets mit einem Begrüßungslied.
Danach folgen Sitztänze und Spiele, die etwa das Gedächtnis trainieren – für manche schon eine große Herausforderung. Klassische Gymnastikübungen schulen Beweglichkeit und Feinmotorik. Ein eigens gedichtetes Lied leitet die Kaffeerunde ein, zu der es immer selbst gemachten Kuchen gibt. Anschließend wird gespielt, gesungen, geraten und gebastelt. Nach drei Stunden beendet das vertraute Abschiedslied den für alle Beteiligten vergnüglichen Nachmittag. Die ganze Zeit mit dabei ist Hündin Amy. Heidt plant für die kleine Tierschutzhündin eine Therapiebegleithundeausbildung. Doch schon jetzt kann sich Amy einbringen und sorgt für eine entspannte Atmosphäre im Raum.
Aus dem längst etablierten Café „Vergissmeinnicht“ hat sich zu Beginn dieses Jahres ein weiteres Projekt entwickelt, das Heidt besonders am Herzen liegt: der Angehörigengesprächskreis „Nähe statt allein – Lichtblicke im Alltag“. Einmal im Monat treffen sich Menschen, die ihre an Demenz erkrankten Angehörigen pflegen, zum gegenseitigen Austausch. „Sie sind oft sehr allein mit ihrer großen Verantwortung“, hat Heidt festgestellt. Mit dieser Plattform möchte sie ihnen „mehr Unterstützung und schöne Momente“ bieten. Die bisherigen Treffen seien sehr emotional und vertraut abgelaufen. Wegen des großen Bedarfs soll das Projekt ausgeweitet werden.

Der Kreisseniorenrat freut sich riesig über dieses großartige Engagement und gratuliert natürlich ganz herzlich zum 2. Platz , verbunden mit der Prämie.

Konzentriert im Kreisel

E-Bike-Training: Senioren üben für mehr Sicherheit

Der zertifizierte E-Bike-Instruktor Josef Rubner (Mitte) und sein Sohn Lukas Rubner leiteten die Kursteilnehmer an. Foto: Marianne Lother

Von Marianne Lother

Weingarten. Zunehmend mehr Seniorinnen und Senioren steigen vom normalen, mit Muskelkraft betriebenen Fahrrad auf das Pedelec um. Sie möchten mit weniger Anstrengung weitere Strecken fahren und schneller vorwärts kommen. Aber viele unterschätzen den Schwung, den schon der erste Antritt bringt. Der Turbo lässt wenig geübte Biker recht schnell auf die nächste Ecke zuschießen. Dementsprechend steigen auch die Unfallzahlen.

Der Vorsitzende des Weingartener Ortsseniorenrats, Fritz Liebersbach, wandte sich nach einer Anregung durch Erika Hornfeck, dass ein Trainingsangebot nötig sei, an den Vorsitzenden des örtlichen Motorsportclubs (MSC), Jürgen Fabry. Gemeinsam veranstalteten beide jetzt zum dritten Mal ein spezielles E-Bike-Training für Senioren.

Acht Teilnehmer trafen sich dazu am Sonntagvormittag auf dem MSC-Trainingsgelände mit dem eigenen Rad. Instruktor Josef Rubner, MSC-Mitglied und erfahrener Sicherheits-Instruktor für Motorräder und E-Bikes, hatte die Aufgaben zusammengestellt. Sein Sohn Lukas Rubner übernahm die Demonstration, die Teilnehmer folgten.

„Wir beginnen mit dem instabilen Bereich“ begann Rubner. Dazu zählt alles, was das Gleichgewicht fordert: Slalom fahren, Hand ausstrecken, Ausweichen, abruptes Bremsen, Abbiegen. Schnell zeigte sich, das Langsamfahren ist die eigentliche Herausforderung. Und die richtige Blickführung. Immer wieder mahnte Rubner, den Blick auf ein Ziel in der Ferne zu richten und nicht auf die Slalom-Pylone am Boden.

Ein Erklärbeispiel sei eine Kellnerin mit einer Tasse Kaffee. Schaue sie nur auf den Kaffee, werde die Flüssigkeit bald schwappen. Schaue sie dagegen auf das angesteuerte Ziel, passiere gar nichts. Das fiel einigen Teilnehmern schwer. Erst mit zunehmender Übung gewannen sie an Sicherheit.

In einhändiger Fahrt eine Flasche aufnehmen und sie ein paar Meter weiter wieder absetzen war die nächste Übung. Einen Kreisel galt es in immer enger werdenden Kurven zu durchfahren. Auch da spielte wieder die Blickführung die entscheidende Rolle, um nicht ins Wackeln zu geraten.

Schritt für Schritt steigerte der Instruktor die Schwierigkeit, behielt aber stets alle Teilnehmer im Blick. Wer sich das eine oder andere nicht zutrauen wollte, durfte aussetzen. „Wir üben so, dass Ihr leicht unterfordert seid“, sagte Rubner, „es soll Spaß machen und Euch Fortschritte bringen.“ Er habe Respekt vor denen, die an sich arbeiten und nicht glauben, schon alles zu können.

Jürgen Fabry, selbst routinierter E-Biker, hatte bereits bei der Einweihung des Trainingsplatzes im Sinn, das Präventionstraining anzubieten, übrigens auch für Menschen mit Rollator. „Das entspricht unserer Verantwortung für die Älteren“ sagt der MSC-Vorsitzende. Deshalb biete er das für alle an, nicht nur für Mitglieder. 

Noch Plätze frei beim Kochworkshop

Kreisseniorenrat und AOK bieten gemeinsam einen Ernährungsworkshop an

„Ernährung im Alter – die Proteine im Blick“

Im Alter sinkt bei vielen Menschen das Mahlzeitenvolumen. Die Portionen werden kleiner.
Welche Nährstoffe benötigt ein Mensch mit steigendem Lebensalter? Welche Lebensmittel helfen den Bedarf zu decken?

Inhalte:

• Einfache und gesunde Rezepte kennenlernen

• Freude am gemeinsamen Kochen stärken

• Selbstständigkeit und Austausch fördern

• Praktische Tipps für den Alltag mitnehmen

Termin am:

Wo: AOK-Gesundheitszentrum im Kompassquartier, Am Viehmarkt 10, 76646 Bruchsal

Wann: Mittwoch, den 01.07.26 10:00 – 13:00 Uhr

Mitzubringen: Freude am gemeinsamen Tun und Fragen zum Thema.

Die Kosten übernimmt die AOK für Sie

Angedacht ist er für alleinstehende Senioren, die hier zusammen kochen und essen und dabei die Gemeinschaft erleben möchten. Denn gemeinsam macht es einfach mehr Spaß!


Anmeldung gerne unter : info@kreisseniorenrat-ka-land.de oder per Telefon unter 0171 8745646 (Uschi Alber)

KSR bei der Seniorenmesse in Waghäusel

Am Muttertag war der KSR bei der Seniorenmesse in Waghäusel mit einem Stand dabei. Neben seinem Infomaterial über „Sichere Gehwege“, Broschüren der BAGSO und dem Magazin „Kleine Helfer“ haben wir auch einen Koch-und -Ernährungs-Workshop beworben.

Am 03.06.26 läuft das Thema „Ausreichend trinken – Gesund älter werden“ und m 01.07.26 „Ernährung im Alter – Proteine im Blick“. Beide Termine finden im Kompassquartier, Am Viehmarkt 10 in Bruchsal statt.

Uhrzeit: immer von 10:00 – 13:00.

Bei beiden Workshops sind noch Plätze frei. Anmeldung unter : info@kreisseniorenrat-ka-land.de oder unter 0171 8745646.

An unserem Stand war auch die Musterausstellung des Landratsamtes mit einer Übersicht vieler kleiner Helfer, die den Alltag gerade für Seniorinnen und Senioren leichter machen.