Über Uns
Der Kreisseniorenrat Landkreis Karlsruhe e.V. vertritt die Interessen älterer Menschen und versteht sich als Teil der Gesellschaft, der im Interesse älterer Menschen Anstöße zu sozialen, wirtschaftlichem, kulturellen und gesellschaftlich-politischem Vorhaben fördert und das Miteinander der Generationen pflegt.
Er arbeitet ehrenamtlich und unabhängig, parteipolitisch und konfessionell neutral und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
Er und seine Stadt- und Ortssenioren(bei)räte vor Ort greifen Themen auf, die nicht nur Senioren, sondern gleichermaßen auch nachfolgende Generationen betreffen.
Kommunikationsaktivitäten
Mitgliederversammlungen
Tage der Informationen und Begegnung
Vorträge, Vermittlung von Referenten und Service-Dienste
Dialog mit Stadt- Und Ortssenioren(bei)räten
Wie setzt sich der KSR zusammen?
Mitglieder des Kreisseniorenrates sind Städte und Gemeinden, Organisationen, Gruppen und Institutionen, die auf dem Gebiet der Altenarbeit, Altenbildung, Beratung und Betreuung der älteren Generation tätig sind. Zudem Seniorengruppen. Alten- und Pflegeheime, sonstige Vereinigungen und Einrichtungen für ältere Menschen sowie Wohlfahrtsverbände.
Die Vorstandsmitglieder des Kreisseniorenrats werden für die Dauer von drei Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Sie üben ihre Ämter ehrenamtlich aus.
Die Mitgliedschaft ist derzeit kostenlos. Momentan gehören von den ca. 150.000 Seniorinnen und Senioren im Landkreis Karlsruhe ca. 10.000. Mitglieder in 140 Mitgliedsgruppen dem KSR an.

Unsere Aufgaben
Die Idee des „lebenslangen Lernens“ ist für den Kreisseniorenrat die Herausforderung schlechthin; er unterstützt die Seniorinnen und Senioren der Region bei der Umsetzung dieser Herausforderung – auch im Bereich der Informationstechnologie.
Mit seiner Arbeit möchte der Kreisseniorenrat Landkreis Karlsruhe auch dazu beitragen, das Bürgerschaftliche Engagement insbesondere von älteren Menschen zu fördern.
Die ehrenamtliche Übernahme von Aufgaben und Verantwortung für die Gesellschaft trägt auch dazu bei, die Lebensqualität der Ehrenamtlichen zu steigern.
Der Kreisseniorenrat Landkreis Karlsruhe informiert in Weiterbildungsveranstaltungen, durch Beratungsaktivitäten und Aktivierungsprogramme die Bürgerinnen und Bürger über die Rechte und Pflichten älterer Menschen.
Durch seine Öffentlichkeitsarbeit und einem gut ausgebauten Netzwerk will der Kreisseniorenrat Landkreis Karlsruhe die Probleme und Anliegen älterer Menschen im Landkreis Karlsruhe aufgreifen und an deren Lösung mitarbeiten. Und er kann dadurch auch generationenübergreifend tätig sein.
Partner, mit denen der KSR kooperiert:

Landratsamt Karlsruhe
Dezernat III FB Mensch und Gesellschaft
Altenhilfefachberatung
im LRA Karlsruhe
Jugendhilfe- und Sozialausschuss
LK Karlsruhe
Heimaufsicht
LRA Karlsruhe

Landesseniorenrat BW
Regionaltreffen der Senioren(bei)räte
im Regierungsbezirk Karlsruhe
Stadt- und Gemeindeverwaltungen
Orts- und Stadtseniorenräte
Wohlfahrtsverbände, Heime, Institutionen
Altenhilfeeinrichtungen, Fachorganisationen, Seniorenvertretungen
AG – Sicherheit für Senioren -mit Verkehrs- und Kriminalprävention mit dem Polizeipräsidium Karlsruhe
Familienzentren
Pflegestützpunkte
Mitgliedschaft in der „Kommunalen Gesundheitskonferenz“ sowie in der „Kommunalen Pflegekonferenz“
„Zeitreise ins Alter“ mit Alterssimulationsanzügen durch unsere Partner
Projekte
Die umfassende Arbeit des KSR Landkreis Karlsruhe wird insbesondere in folgenden Projekten umgesetzt:
- Unterstützung bei der Gründung von Orts- und Stadtsenioren(bei)räten
- Zertifizierung von Geschäften, Handwerksbetrieben und Dienstleistern mit dem Siegel „Seniorenfreundlicher Service“.
- Ausbildung von Mentoren für Bürgerschaftliches Engagement in Kooperation mit dem Fachamt BE des Landratsamtes
- Werbung für Ehrenamt und ehrenamtliche Tätigkeiten
- Netzwerke entwickeln
- Generationendialog entwickeln
- Neue Wohnformen unterstützen
- „Runde Tische“ mit Referaten zu aktuellen Problemen der Seniorenarbeit
- Präsentation auf Messen und Ausstellungen
- Mentorentätigkeiten initiieren
- Unterstützung von Mitgliedsgruppen bei deren Aktivitäten
- Zusammenarbeit mit den Seniorenräten in der Region und mit dem Landesseniorenrat
- Synergieeffekte zwischen kommunalen Verwaltungen, Orts-, Stadt und Kreisseniorenräten schaffen
Ausblick in die Zukunft
Dem Kreisseniorenrat ist es eine Herzensangelegenheit, den Menschen ein selbst- bestimmtes Leben im Alter zu ermöglichen.
Der demografische Wandel, die höhere Lebenserwartung und sich ändernde Familienstrukturen erfordern neue gesellschaftliche Antworten. Es gibt viele leistungsfähige Senioren, die eine sinnvolle, nachberufliche Tätigkeit ausfüllen können und wollen. Ältere Menschen gestalten und prägen die Gesellschaft nach 40 Berufsjahren oft noch 20 Jahre lang mit ihrer Erfahrung, ihrem Wissen, ihren Fähigkeiten und ihrem Engagement. Das Alter wird als aktive Lebensphase gelebt. Die Wirtschaftskraft der Senioren mit ihren eigenständigen Bedürfnissen macht sie zu umworbenen Konsumenten.
Alter bedeutet jedoch nicht nur Engagement, Lebenskraft und Mobilität. Die Zahl hilfe- und pflegebedürftiger Menschen in Deutschland wird in Folge des demografischen Wandels weiter steigen. Auch die Zahl der Menschen mit Demenzerkrankungen wird zunehmen. Die pflegebedürftigen Menschen haben einen Anspruch auf menschenwürdige und fachgerechte Pflege. Dazu gehört qualifiziertes Fachpersonal, sowie personelle und ideelle Unterstützung der pflegenden Angehörigen. Die Vereinbarkeit von Pflege der Angehörigen und von Familie und Beruf wird zukünftig ein zentrales Thema sein, um die Lebensqualität für pflegebedürftige ältere Menschen zu sichern.